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@JuanesSteiner´s Liebestheorie

Inspiriert durch Ereignisse in meinem privaten Umfeld, durch ein gestern geführtes, alkoholgesteuertes Gespräch sowie durch zahlreiche Sex- und Beziehungsstories in meiner Twitter-Timeline widme ich mich in diesem Blogpost einem Thema, bei dem ich nicht gerade zu den absoluten Experten zähle. Vielleicht ist der Ansatz auch nicht sonderlich neu, für mich allerdings ist zumindest die Auseinandersetzung damit richtungsweisend – und daher lohnenswert, darüber zu schreiben. Da es mir aber generell schwerfällt, über Liebe zu schreiben, lasse ich lieber mal mein digitales Alter Ego @JuanesSteiner zu Wort kommen.

@JuanesSteinerBeziehungen hielten noch ein bis zwei Generationen ehe ich in das beziehungsfähige Alter eintrat (was in meinem Fall in etwa mit meinem 30. Geburtstag geschah) ein ganzes Menschenleben. Was zum einen an der wirtschaftlichen Abhängigkeit der Frauen gelegen haben mag, zum anderen an der gesellschaftlichen und kirchlichen Ächtung Geschiedener. Egal, die Zeit ist vorbei. Nowadays enden Beziehungen nach dem wissenschaftlich festgelegten Verliebtheitsende (ca. 1 bis max. 3 Jahre) plus der anschliessenden Zeter- und Mordiophase von 1 bis 2 Jahren. Ergibt nach Hr. Riese eine maximale Beziehungsdauer von 5 Jahren, der (gute) Sex hingegen überdauert Phase eins in kaum einem Falle.

Dennoch gibt es gar nicht so wenige Paare, die sich um wissenschaftliche Verliebtheitsdauer einen Dreck scheren, den Naturgesetzen quasi trotzen. Die nach 10, 15, 20 oder 50 gemeinsamen Jahren händchenhaltend über den Strand spazieren, trotz zunehmender Verrunzelung miteinander schlafen und den Glückspegel im Jahresschnitt im positiven Bereich halten. Handelt es sich bei diesen Pärchen möglicherweise um Anomalien, die, geschaffen durch einen alttestamentarisch grausamen Gott … [Weiterlesen]

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Persönlicher Jahresrückblick in Stichworten

Jahresrueckblick 2009Verkaterter Neujahrstag 2009.

Grosse Pläne. Sport, Laufen. Ambitionierter Start des Magisterstudiums Publizistik und Kommunikationswissenschaft. Mühsame Bürokratie. Schwangere Kolleginnen. Lange Arbeitstage ab April. Versprechungen. Neue Kollegen.

Gran Canaria im Mai, beziehungstechnisch alles OK. Familienplanung? Zaghaftes Getwittere. Erfolgreiche erste Prüfungen an der Publizistik. Neuer Marketingchef, neuer Kollege. Noch längere Arbeitstage, noch mehr Versprechungen. Verantwortung.

Relaxen in Guglwald. Kaum mehr Sport. Wenig Ambition für weitere Prüfungen. Troubles in Projekten. Radtour Tschechien und Slowakei. Rauchentwöhnung. Lethargie, Gereiztheit, Antriebslosigkeit. Weiterrauchen.

Beziehungsende. Trennung. Einsamkeit. Gewichtsprobleme. Lange Nächte im Advent. Alkohol. Krisenbedingte Nichteinhaltung von Versprechungen. Perspektiven? Fassen eines Entschlusses. Fitnesscenter, Probemitgliedschaft. Weihnachten mit Familie. Essen. Trinken. Verdrängung. Silvester mit Freunden.

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