
Die Chronologie des Yeaahh-Flashmobs
11. September 2009:
Der “Spanier” veröffentlicht auf seinem Flickr-Account das Foto eines in Hamburg hängenden Wahlplakats, welches den Besuch der Kanzlerin für den 18. September ankündigt und auf dem jemand mit schwarzem Plakatschreiber den Satz “Die Kanzlerin kommt” um “Und Alle so: ‘Yeaahh’” ergänzt hat. Belustigt ob der unvorhergesehen Vorfreude auf die Merkelsche Visite geistert ab diesem Tag der Satz durch die Twitterwelt bzw. durch die gesamte deutsche Blogosphere – was bedeutet: Die Lawine ist losgetreten.
15. September 2009:
Der Satz mit Kultpotential ist längst aus dem Wahlplakat “isoliert” und es gibt – neben einem Undalleso-Yeaahh-Generator und vielem mehr – ab 15. September T-Shirts zum Thema in einem Shop auf Spreadshirt.de zu kaufen.
17. September 2009:
In einer ganzen Reihe an Blogs wird über den Satz sowie das Wahlplakat berichtet. Initialzündend kommentiert der Blogger Edgar einen Artikel auf Spreeblick.com: “Gerne wäre ich morgen in Hamburg! Wer geht hin? Ein “Yeaahhâ€-Flashmob?” – Spreeblick.com-Autor Johnny Häusler antwortet darauf kurze Zeit später: “@Edgar (28): LOL, ein Flashmob, der nach jedem Satz “Yeaahh!†ruft wäre unglaublich fantastisch. :)”
18. September 2009:
Es kommt wie es kommen muss: der Hamburger Wahlkampfauftritt von Angela Merkel läuft nicht wie geplant ab – wie der Livestream des Yeaahh-Flashmobs (über den User “Plastikstuhl” auf QIK.com) eindrucksvoll beweist. Selbstverständlich findet sich auch auf Youtube ein Video des flashgemobten Auftritts der Kanzlerin:


#1 von Johannes am 30. September 2009 - 21:51
schade bloss, dass es sich auf die wahl nicht ausgewirkt hat. zumindest nicht positiv.
#2 von Narcisa Flaks am 5. Februar 2011 - 16:28
Hey, wollte nur mal sagen, dass ihr echt ne tolle Seite hier habt!
#3 von Johannes Steiner am 10. Februar 2011 - 20:33
vielen besten dank fürs lob!